Technische Analyse

Straße oder Rennstrecke?
Mit der nächsten CCM-Generation
müssen Sie sich nicht mehr entscheiden.

Ein umfassender technischer Vergleich zwischen CCB/CCM der ersten Generation und den CTE Next-Gen T700 Karbon-Keramik-Bremsen für Straße und Rennstrecke — mit Fokus auf Oxidationsbeständigkeit, Fasertyp, 3D-Matrix-Konstruktion und die Reactive-Melt-Infiltration-Technologie.

Abschnitt I

Die ultimative „lebenslange" Lösung für die Straße

Karbon-Keramik-Bremsen gelten als der Gipfel der Rennstreckenperformance, doch ihre wahren Stärken zeigen sie bei hochperformanten Straßenfahrzeugen. Bei üblichen Fahrtemperaturen ist eine Oxidation praktisch nicht vorhanden — damit ist die CTE Next-Gen CCM die letzte Bremsscheibe, die Sie jemals kaufen müssen.

  • Unübertroffene Langlebigkeit

    Anders als Stahlscheiben, die durch physischen Reibverschleiß abgenutzt werden, „verschleißen" CTE CCM-Scheiben nicht im herkömmlichen Sinne. In Kombination mit den passenden nichtmetallischen Belägen sind sie darauf ausgelegt, die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs zu halten.

  • Makelloses Erscheinungsbild

    Praktisch kein Bremsstaub — Ihre Felgen bleiben auch nach sportlicher Fahrweise showroom-sauber.

  • Der Mythos „kalt/nass" widerlegt

    Frühe CCB-Systeme der ersten Generation litten unter einem schwachen anfänglichen Bremsverhalten bei Kälte oder Nässe. Die Next-Gen-3D-Matrix-Konstruktion von CTE bietet eine überlegene Wärmeleitfähigkeit und gewährleistet ein sofortiges, lineares Bremsverhalten schon beim allerersten Bremsvorgang.

Ein Hinweis zur Nachbearbeitung. Wir raten dringend zur Vorsicht bei „Resurfacing"-Dienstleistungen. Das Aufbringen einer neuen Siliziumkarbidschicht schwächt häufig die strukturelle Integrität des Kohlenstoffkerns. Bei CTE sind wir der Überzeugung, dass Sicherheit niemals einer „glänzenden" Oberfläche geopfert werden sollte.

Querschnitt einer OEM-Porsche-PCCB-Scheibe mit Oberflächen-Mikrorissen, die sich in den Kohlenstoffkern fortsetzen — verursacht durch die Oxidation von T300-Kurzfasern unter Rennstreckenbedingungen
Abbildung 1: OEM-Porsche-PCCB-Scheibe, bei der sich Oberflächen-Mikrorisse in den Kohlenstoffkern fortsetzen — eine Folge der T300-Kurzfaserkonstruktion unter anhaltenden Rennstreckentemperaturen.
Abschnitt II

800°C+

Ab 800 °C lösen die Scheibentemperaturen eine Kohlenstoffoxidation aus — die Verdampfung der Kohlenstoffmatrix selbst. Dies ist der Hauptgrund, warum OEM-Kurzfaserscheiben unter anhaltender Rennstreckenbelastung so schnell degradieren. CTE-Racing-CCMs reduzieren diese Oxidationsrate drastisch und ermöglichen professionelles Leistungsniveau, ohne die ständige Angst vor katastrophalem oder kostspieligem Scheibenversagen.

Die T700-Endlosfaserarchitektur in Kombination mit CTEs firmeneigenem Reactive-Melt-Infiltration-Verfahren versiegelt die innere Kohlenstoffstruktur gegen das Eindringen von Sauerstoff — der Hauptursache der betriebsbedingten Oxidationsdegradation.

Abschnitt III

Warum CTE Next-Gen den Markt anführt

CTE hat herkömmliche Fertigungsmethoden hinter sich gelassen und einen neuen globalen Standard in der Karbon-Keramik-Bremstechnologie etabliert — aufgebaut auf drei technischen Säulen.

Säule 01

T700-Kohlefaser: Luft- und Raumfahrt-Exzellenz

Während die meisten Hersteller — darunter auch einige namhafte Zulieferer — T300-Kohlefaser verwenden, setzt CTE ausschließlich auf T700-Kohlefaser — eine Materialspezifikation, die militärischen und zivilen Luft- und Raumfahrtanwendungen vorbehalten ist. T700 ist 40 % stärker als T300 und weist eine Oxidationsrate auf, die weniger als die Hälfte derjenigen von T300-Fasern beträgt — was sich direkt in einer längeren Lebensdauer der Scheibe unter Rennstreckenbedingungen niederschlägt.

Säule 02

3D-Endlosfasermatrix

Anders als die diskontinuierlichen „Kurzfaser"-Scheiben, wie sie in OEM-Systemen von Brembo/SGL zu finden sind, werden CTE-Scheiben aus durchgehenden T700-Fasern zu einer mehrdimensionalen, nadelgestanzten 3D-Matrix verwoben. Diese Konstruktion sorgt für eine isotrope strukturelle Integrität, eine überlegene Delaminationsbeständigkeit und eine deutlich verbesserte Wärmeableitung über den gesamten Scheibenquerschnitt.

Säule 03

Präzisions-Silizierung — Reactive Melt Infiltration (RMI)

CTEs firmeneigenes Reactive-Melt-Infiltration(RMI)-Verfahren — auch als Liquid Silicon Infiltration (LSI) bezeichnet — infiltriert geschmolzenes Silizium bei 1500 °C in den C/C-Rohling. Silizium reagiert dabei in-situ mit freiem Kohlenstoff zu Siliziumkarbid (SiC), wodurch Lufteinschlüsse und Mikrorisse im gesamten Scheibenkern beseitigt und die Wege für das Eindringen von Sauerstoff dauerhaft blockiert werden.

CTE Next-Gen Querschnitt der CTE-T700-Endlosfaser-3D-Matrix — gleichmäßige Struktur, keine Lufteinschlüsse, keine Mikrorisse

CTE T700-Endlosfaser

100 % gleichmäßige 3D-Matrixstruktur. Keine Defekte, keine Lufteinschlüsse, keine Mikrorisse. Oxidationsrate <50 % von T300.

Marktalternative T300-Kurzfaser-Karbon-Keramik-Scheibe mit Oberflächenrissen und Mikrorissen — typisch für diskontinuierliche Fasertechnik im unteren Preissegment

Vergleich mit T300-Qualität

Oberflächenrisse und Mikrorisse, wie sie bei T300-Kurzfaserscheiben häufig vorkommen — Eindringwege für Sauerstoff, die die Kernoxidation unter Rennstreckentemperaturen beschleunigen.

Das Fazit

Straße oder Rennstrecke?
Mit CTE Next-Gen
müssen Sie sich nicht mehr entscheiden.

Ob staubfreier Straßenluxus oder die zermürbenden thermischen Zyklen unter Rennbedingungen — die T700-Technologie liefert kompromisslose Leistung an beiden Extremen.

100 % gleichmäßige Struktur. Keine Defekte. Maximale Leistung.

40%Stärker als T300
<50%Oxidationsrate ggü. T300
1000°C+Fading-freie Grenztemperatur
0Bremsstaub (Straßenbetrieb)
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Häufig gestellte Fragen

Sind Karbon-Keramik-Bremsscheiben für den täglichen Straßenbetrieb geeignet?
Ja. Bei üblichen Straßentemperaturen ist eine Kohlenstoffoxidation praktisch nicht vorhanden. CTE Next-Gen C/SiC-Scheiben sind in Kombination mit den passenden nichtmetallischen Belägen so konzipiert, dass sie die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs halten, nahezu keinen Bremsstaub erzeugen und selbst im kalten Zustand sofort ein zuverlässiges Bremsverhalten zeigen — und übertreffen damit ältere CCB-Systeme der ersten Generation.
Warum versagen OEM-Karbon-Keramik-Bremsen auf der Rennstrecke?
Auf der Rennstrecke übersteigen die Temperaturen regelmäßig 800 °C und lösen dadurch eine Kohlenstoffoxidation aus — die Verdampfung der Kohlenstoffmatrix. OEM-Scheiben mit T300-Kurzfasern weisen eine mehr als doppelt so hohe Oxidationsrate auf wie T700-Endlosfaserscheiben, was unter anhaltenden Hochtemperaturzyklen zu einer raschen strukturellen Degradation führt.
Was ist der Unterschied zwischen T700- und T300-Kohlefaser bei Bremsscheiben?
T700-Kohlefaser ist 40 % stärker als T300 und weist eine Oxidationsrate von weniger als der Hälfte von T300 auf. CTE verwendet ausschließlich T700-Endlosfaser in einer mehrdimensionalen 3D-Matrix. Die meisten OEM- und Alternativhersteller verwenden T300-Kurzfasern, die deutlich anfälliger für Hochtemperaturdegradation sind.
Was ist Reactive Melt Infiltration (RMI) bei der Herstellung von Karbon-Keramik-Bremsen?
RMI (auch Liquid Silicon Infiltration/LSI genannt) infiltriert geschmolzenes Silizium bei 1500 °C in den Carbon/Carbon-Rohling. Das Silizium reagiert in-situ mit freiem Kohlenstoff zu Siliziumkarbid (SiC) und beseitigt so Lufteinschlüsse und Mikrorisse im gesamten Scheibenkern — und blockiert dauerhaft die Sauerstoff-Eindringwege, die für die betriebsbedingte Oxidation verantwortlich sind.
Ist es sicher, eine Karbon-Keramik-Bremsscheibe nachzubearbeiten oder aufzuarbeiten?
CTE rät ausdrücklich zur Vorsicht. Das Aufbringen einer neuen Siliziumkarbidschicht auf eine gealterte Scheibe kann die strukturelle Integrität des Kohlenstoffkerns beeinträchtigen. Bei sicherheitsrelevanten Bremskomponenten wird der Austausch gegen eine neue, geprüfte Scheibe dringend gegenüber Aufarbeitungsdiensten empfohlen.